Journalistisches

Von 1992 und 2003 war Anne Huffschmid Korrespondentin der tageszeitung in Mexiko, zwischenzeitlich auch für ganz Zentralamerika. In dieser Zeit berichtete sie zudem für zahlreiche weitere deutschsprachige Medien, darunter die Wochenzeitung (WOZ) und die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) sowie diverse Magazine (Geo, Merian, Facts, Basler Magazin u.a.). Von 1992 bis 1996 war sie zudem als Reporterin und Autorin für die mexikanische Tageszeitung La Jornada und verschiedene mexikanischen Zeitschriften tätig. In ihrer mehr als zehnjährigen journalistischen Kernzeit ist ein umfangreiches Textarchiv deutsch- und spanischsprachiger Beiträge entstanden. Auch nach ihrer Rückkehr nach Deutschland verfasst sie weiterhin regelmäßig Beiträge für diverse Periodika, darunter das Monatsmagazin Du, das Wochenmagazin Der Freitag oder die NZZ. Im folgenden wird lediglich eine kleine Auswahl neuerer journalistischer Veröffentlichungen angezeigt.

 

„Zuerst eine Rippe, dann eine Kniescheibe", TAZ am Wochenende, 7. Oktober 2017, S. 8 – 9. Reportage über ein geheimes Massengrab im mexikanischen Veracruz, in dem Angehörige selber die forensischen Prozesse vorantreiben (pdf)

 

„Die Rechte der Toten“, Neue Zürcher Zeitung, 10. Juni 2016, S. 53 – 56. Feature über forensische Anthropologie in Lateinamerika (pdf),
 plus Porträts von Forensikerinnen in Argentinien (pdf) und Mexiko (pdf).

 

„Der Aufstand der Zapatistas“, Damals. Das Magazin für Geschichte, 46. Jg, 1/2014. Essay zur Zapatista-Bewegung anlässlich des 20. Jahrestag ihrer Erhebung.

 

„Ungezähmte Erinnerung“, Neue Zürcher Zeitung, 20. September 2012, S. 59. Bericht vom ersten Ort der Erinnerung an die politische Repression in Mexiko-Stadt.

 

„Alltag statt Apokalypse. Mexiko-Stadt als Labor urbaner Kultur“. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), Jg. 61, Nr. 40 – 42, 2011, S. 28 – 35 pdf (daraus S. 28-35)


 

„Entremundos: Urs Jaeggi“, Humboldt, Nr. 156, 2011 (Deutsche Fassung unter „Kunst ist überall“, verfügbar hier). Ein Porträt des zwischen Mexiko und Deutschland pendelnden Künstlers.

 

„Ein kleines Gramm Güte“, Neue Zürcher Zeitung, 23. März 2011. Bericht über die von dem Dichter Javier Sicilia initiierte Bürgermobilisierung gegen die Gewalteskalation.

 

„Verführt, mit einem Schaudern“, Du. Das Kulturmagazin, Nr. 804, März 2010. Porträt der Politikerin Beatriz Paredes, die weibliche Enkarnation der Paradoxien mexikanischer Politik.

 

„Stilles Licht, rauer Glanz“, Der Freitag, 2. April 2009. Über das neue mexikanische Kino, am Beispiel des Films „Stellet Licht“ von Carlos Reygadas.

 

„Wir Ladenkinder“, die tageszeitung, 13./14. Dezember 2008. Eine autobiografische Spurensuche zu dem Vermächtnis eines Berliner Kinderladens.

 

„Das Schachbrett des hungernden Koyoten“, Die Wochenzeitung, 5. Juni 2008. Reportage zu zwei Randstädten von Mexiko-Stadt, Nezahualcóyotl und Iztapalapa.

 

„68 gehört allen, die es haben wollen. Der Autor Paco Ignacio Taibo II über die Revolte als nationalen Mythos“, Lateinamerika-Nachrichten, Nr, 406, Berlin, April 2008.

 

„Als höre man den Körper der Stadt atmen. Ein Spaziergang zwischen Zócalo, Plaza de Mayo und Alexanderplatz“, Der Freitag, Nr. 15. Februar 2008. Essay über öffentliche Plätze in Mexiko-Stadt, Buenos Aires und Berlin.

 

„Ein kurzer, heftiger Sommer der Rebellion. Die Studentenbewegung als Kulturgut – in Mexiko-Stadt ist das erste 68er-„Mahnmal“ der Welt eingeweiht worden“, Neue Zürcher Zeitung, 8./9. Dezember 2007 (Veröffentlicht auch in Der Freitag, 7. Dezember 2007.)

 

„Keine Ruhe nach dem Sturm“, Die Wochenzeitung, 6. September 2007 (Längere Version unter „Stalin unter Luftballons“ in BpB-Dossier,
→ hier verfügbar)
Bericht zur neuartigen Bürgerbewegung im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca.

 

„Invasion der Ausserirdischen“, Die Wochenzeitung, 14. Juni 2007 (Gekürzt veröffentlicht in die tageszeitung, 21 Juli .2007). Reportage zu den Villas Miseria, den Armutsenklaven inmitten von Buenos Aires, und ihren Strategien der Selbstbehauptung.

 

„Hüter der Erinnerung: Der Philosoph Horacio González leitet die renommierte Nationalbibliothek in Buenos Aires“, Neue Zürcher Zeitung, 27. Januar 2007.

 

„Das Rätsel der Regierbarkeit“, Die Wochenzeitung, 14. September 2006. Analyse der Protestbewegung nach dem allseits vermuteten Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen.

 

„Vokabular der Angst“, die tageszeitung, 21. Juli 2006. Analyse zum Kampfbegriff des ‚Populismus‘ gegen den populären Politiker Andrés Manuel López Obrador.

 

„Sich das Unvorstellbare vorstellen: Topographien des Terrors – in Argentinien werden die verborgenen Stätten der Gewaltherrschaft offengelegt“, Neue Zürcher Zeitung, 13. Juni 2006 (Auch veröffentlicht in die tageszeitung, 25. März 2006).

 

„Aleida und ihr Bruder“, die tageszeitung, 23. Juli 2005. Reportage zu einer jungen Mexikanerin, deren Eltern als Guerilleros verschleppt wurden, die erste öffentlich anerkannte Tochter politischer Verschwundener in Mexiko.

 

„Kultureller Souverän: Der mexikanische Maler und Kulturkämnpfer Francisco Toledo“, Lateinamerika-Nachrichten, Nr. 380, Berlin, Februar 2005. „Die Traumfrau im Wunderland: Ein Besuch bei der Künstlerin Leonora Carrington“, Neue Zürcher Zeitung, 15. Januar 2005 (Auch veröffentlicht in die tageszeitung, 12. Februar 2005).

 

„Die Botschaften des toten Genossen“, die tageszeitung, 17. Januar 2005. Rezension des Romans “Muertos incómodos“, den Paco Ignacio Taibo II und Subcomandante Marcos vierhändig verfasst haben.

 

„Der letzte Trotzki: ein Besuch beim Enkel des Revolutionärs in Mexiko“, Neue Zürcher Zeitung, 20. April 2004 (Englische Fassung in The St. Petersburg Times „The Last Trotsky: Visiting the Firebrand‘s Grandson“, 14. September 2004). Reportage vom Vermächtnis der Familie Trotzki in Mexiko-Stadt.

 

„Morde im Grenzland“, die tageszeitung, 3. April 2004 (Auch veröffentlicht in Die Wochenzeitung, 1. April 2004.) Reportage zu den Frauenmorden an der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez.

 

„Aufbruch der Stadtindianer“, die tageszeitung, 23. November 2002 (Auch veröffentlicht in Neue Zürcher Zeitung, 7.Januar 2003.) Reportage zu neuen indigenen Urbanitäten in Mexiko-Stadt.